Altersheime überfüllt

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In Österreich werden bis 2040 doppelt so viele Pflegeheimbetten benötigt wie derzeit. Einige Untersuchungen gehen davon aus, dass in 20 Jahren etwa 261.000 Betten benötigt werden, also fast doppelt so viele wie heute, und dass bis dahin weitere 50.000 Plätze ebenfalls aktualisiert werden müssen. Die Zahl der über 80-Jährigen steigt und Experten warnen bereits jetzt davor, dass die Regierung nicht genug unternimmt, um sicherzustellen, dass die Pflegebedürftigen in Heimen versorgt werden können.

Auch der Personalmangel werde wahrscheinlich ein wachsendes Problem sein. Aktuelles Problem ist, dass Immobilienfirmen in Wohnungen investieren, die sich auf Senioren konzentrieren, aber nicht in Form von Pflegeheimen.

Das sollten Sie beachten!

Eine osteuropäische Betreuungskraft nach Hause zu holen, ist eine große Entscheidung. Neben der Finanzierung sind weitere wichtige Fragen zu klären.

1 - Erwartungen klären :

Eine osteuropäische Betreuungskraft kann im Alltag eine enorme Hilfe sein – in höchst vertraulicher Weise. Sie wohnt mit im Haushalt und hat meist auch mit
den Angehörigen des Gepflegten viel zu tun. Teils wechseln die Helferinnen häufig. Können Sie sich das vorstellen?

2 - Wohnsituation prüfen :

Können Sie der Betreuungskraft ein eigenes möbliertes Zimmer zur Verfügung stellen, am besten auch ein eigenes Bad? Ebenfalls wichtig: Können Sie ihr Zugang zu Telefon und Internet geben, damit sie Kontakt nach Hause halten und Heimatmedien nutzen kann.

3 - Aufgaben korrekt festlegen

Betreuungskräfte machen typischerweise klassische Hausarbeit wie Kochen, Putzen, Einkaufen. Sie leisten ihrem Schützling zudem Gesellschaft und kümmern sich häufig auch um allgemeine Pflege, helfen etwa beim Waschen oder Essen. „Behandlungspflege“ – wie Verbände wechseln, Spritzen geben oder Arzneien zusammenstellen ist laut Dienstleistungsvertrag meist ausgeschlossen. Betrauen Sie einen Pflegedienst mit diesen Aufgaben. Die Krankenkasse des Bedürftigen trägt die Kosten, wenn ein Arzt Behandlungspflege verordnet. Achtung: Tätigkeiten wie Gartenarbeit, Fenster- putzen, Kellerentrümpeln gehören nicht zu den üblichen Leistungen von Betreuungskräften.

4 - Hilfen dazuholen :

Um die Betreuungskraft zu entlasten, ihr etwa den freien Tag pro Woche zu ermöglichen, können Angehörige einspringen; auch Angebote wie soziale Dienste oder Tagespflege lassen sich nutzen. Die Pflegekasse finanziert viele Dienste. Tipp: Wer solche Bausteine geschickt kombiniert, kann oft eine Alternative zur Betreuungskraft zu Hause schaffen.

5 - Versicherungsnachweis fordern :

Lassen Sie sich von Betreuungskräften gleich zu Anfang ihre „Bescheinigung“ zeigen. Liegt sie noch nicht vor, was oft passiert, sollten Sie zumindest den Nachweis sehen, dass sie beantragt ist. Kopieren Sie die Dokumente am besten. Sie belegen, dass die Sozialversicherungs- beiträge im Heimatland fällig werden. Damit sind Sie im – unwahrscheinlichen, aber nicht ausgeschlossenen – Fall, dass der österreichische Zoll eine Kontrolle macht, auf der sicheren Seite. Sie zeigen damit, dass Sie auf eine reguläre Beschäftigung der Betreuungskraft achten.

Für bis zu Pflegestufe 5 ein Preis
Bei einer Betreuerin

€ 64,- pro Tag
  • 28 Tage Turnus
  • inkl. Haftpflichtversicherung
  • € 172,-
    SVA pro Betreuerin pro Monat
    (Bei Förderung €275,-)
  • € 120,-
    Tranportkosten, pro Turnus
  • € 180,- Monatlich
    Vermittlung, Verwaltung
    und Organisationtsgebühren
  • € 2.264,-
    Gesamtkosten pro 28 Tage Turnus

Für bis zu Pflegestufe 5 ein Preis
Bei zwei Betreuerinnen

€ 64,- pro Tag
  • 28 Tage Turnus
  • inkl. Haftpflichtversicherung
  • € 344,-
    SVA für ZWEI Betreuerinnen
    pro Monat (Bei Förderung € 550,-)
  • € 120,-
    Transportkosten, pro Turnus
  • € 180,-
    Vermittlung, Verwaltung
    und Organisationtsgebühren
  • € 2436,-
    Gesamtkosten pro 28 Tage Turnus