Guter Rat für Häusliche Pflege

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„Der Pflegefall!“

Wie dieses Wort schon besagt, ist ein unvorhersehbares Ereignis zu dem Fall geworden, dass ein Mensch aus Ihrem unmittelbaren Umfeld, egal ob alt oder jung, zukünftig regelmäßig Hilfe benötigt.

Gleichgültig, ob der Pflegebedarf für einen absehbaren Zeitraum oder auf Dauer besteht, die Lebensumstände des Pflegebedürftigen und vielleicht auch Ihre Situation werden sich grundlegend wandeln.

Es gilt nun, diesen Fall so zu meistern, dass der Pflegebedürftige auch weiterhin ein menschenwürdiges Leben führen kann und Sie persönlich dadurch nicht über die Maßen belastet werden.

Damit Sie der Pflegefalls nicht aus allen Wolken fallen lässt oder gar zur Pflegefalle wird, soll Ihnen dieser Ratgeber Hilfestellung leisten, diese Situation zu bewältigen.

Ein hilfloses „WAS NUN?“ kann mit den unterstützenden Tipps so schneller zu einem engagierten „DAS TUN!“ werden. In den Momenten der ersten Aufregung trifft man sonst vielleicht unüberlegte Entscheidungen, die sich später als falsch und schwer korrigierbar herausstellen.
Deshalb finden Sie in diesem Büchlein auch Einrichtungen, Fachgeschäfte und Dienstleister aus Ihrer Region, die Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und den Umgang mit der individuellen Problematik erleichtern werden.

Der erste Weg ...

... für den Fall der Fälle wird immer der zum Arzt Ihres Vertrauens sein.

  • Er kennt die Krankengeschichte, die letztendlich zum Pflegefall geführt hat genau, und wird Ihnen im Pflegefall immer beratend zur Seite stehen.
  • Er kennt die Leistungen vieler Einrichtungen und Unternehmen, die Ihnen behilflich sein können.
  • Er kennt Möglichkeiten und Hilfsmittel, die den Umgang mit der Hilfsbedürftigkeit erleichtern.
  • Er kennt Ansprechpartner bei Behörden, Krankenkassen und Pflegeeinrichtungen, die Ihnen weiterhelfen werden.

Der Pflegedienst / 24 Stunden Betreuung

Um eine optimale Betreuung zu gewährleisten, ist bei der häuslichen Pflege oft professionelle Unterstützung notwendig.
Ambulante Pflegedienste erbringen mit qualifiziertem Personal bei der häuslichen Pflege jegliche Art von grund- und behandlungspflegerischen Sachleistungen. Detaillierte Informationen erhalten Sie jederzeit völlig unverbindlich von Betreuer24 Ihr Pflegedienstleiseter.

Pflegegeld wird grundsätzlich dem Pflegebedürftigen vergütet. Einnahmen für Leistungen der Grundpflege und Haushaltshilfe sind bis zur Höhe des bewilligten Betrages steuerfrei.
Der Pflegebedürftige entscheidet, welche Zuwendungen die betreuende(n) Person(en), wie Angehörige, Verwandte, Freunde, oder Nachbarn erhalten.

Das sollten Sie beachten!

Eine osteuropäische Betreuungskraft nach Hause zu holen, ist eine große Entscheidung. Neben der Finanzierung sind weitere wichtige Fragen zu klären.

1 - Erwartungen klären :

Eine osteuropäische Betreuungskraft kann im Alltag eine enorme Hilfe sein – in höchst vertraulicher Weise. Sie wohnt mit im Haushalt und hat meist auch mit
den Angehörigen des Gepflegten viel zu tun. Teils wechseln die Helferinnen häufig. Können Sie sich das vorstellen?

2 - Wohnsituation prüfen :

Können Sie der Betreuungskraft ein eigenes möbliertes Zimmer zur Verfügung stellen, am besten auch ein eigenes Bad? Ebenfalls wichtig: Können Sie ihr Zugang zu Telefon und Internet geben, damit sie Kontakt nach Hause halten und Heimatmedien nutzen kann.

3 - Aufgaben korrekt festlegen

Betreuungskräfte machen typischerweise klassische Hausarbeit wie Kochen, Putzen, Einkaufen. Sie leisten ihrem Schützling zudem Gesellschaft und kümmern sich häufig auch um allgemeine Pflege, helfen etwa beim Waschen oder Essen. „Behandlungspflege“ – wie Verbände wechseln, Spritzen geben oder Arzneien zusammenstellen ist laut Dienstleistungsvertrag meist ausgeschlossen. Betrauen Sie einen Pflegedienst mit diesen Aufgaben. Die Krankenkasse des Bedürftigen trägt die Kosten, wenn ein Arzt Behandlungspflege verordnet. Achtung: Tätigkeiten wie Gartenarbeit, Fenster- putzen, Kellerentrümpeln gehören nicht zu den üblichen Leistungen von Betreuungskräften.

4 - Hilfen dazuholen :

Um die Betreuungskraft zu entlasten, ihr etwa den freien Tag pro Woche zu ermöglichen, können Angehörige einspringen; auch Angebote wie soziale Dienste oder Tagespflege lassen sich nutzen. Die Pflegekasse finanziert viele Dienste. Tipp: Wer solche Bausteine geschickt kombiniert, kann oft eine Alternative zur Betreuungskraft zu Hause schaffen.

5 - Versicherungsnachweis fordern :

Lassen Sie sich von Betreuungskräften gleich zu Anfang ihre „Bescheinigung“ zeigen. Liegt sie noch nicht vor, was oft passiert, sollten Sie zumindest den Nachweis sehen, dass sie beantragt ist. Kopieren Sie die Dokumente am besten. Sie belegen, dass die Sozialversicherungs- beiträge im Heimatland fällig werden. Damit sind Sie im – unwahrscheinlichen, aber nicht ausgeschlossenen – Fall, dass der österreichische Zoll eine Kontrolle macht, auf der sicheren Seite. Sie zeigen damit, dass Sie auf eine reguläre Beschäftigung der Betreuungskraft achten.

Für alle Pflegestufen ein Preis
Bei einer Betreuerin

€ 60,- pro Tag
  • 28 Tage Turnus
  • inkl. Haftpflichtversicherung
  • € 172,-
    SVA pro Betreuerin pro Monat
    (Bei Förderung €275,-)
  • € 120,-
    Tranportkosten, pro Turnus
  • € 180,- Monatlich
    Vermittlung, Verwaltung
    und Organisationtsgebühren
  • € 2.152,-
    Gesamtkosten pro 28 Tage Turnus

Für alle Pflegestufen ein Preis
Bei zwei Betreuerinnen

€ 60,- pro Tag
  • 28 Tage Turnus
  • inkl. Haftpflichtversicherung
  • € 344,-
    SVA für ZWEI Betreuerinnen
    pro Monat (Bei Förderung € 550,-)
  • € 120,-
    Transportkosten, pro Turnus
  • € 180,-
    Vermittlung, Verwaltung
    und Organisationtsgebühren
  • € 2324,-
    Gesamtkosten pro 28 Tage Turnus

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